
GIS-gestützte Analyse des Feldhamsters in der südlichen Wetterau (Hessen) - Paperback
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Languages:GermanPublisher:Grin VerlagISBN-13:9783638926621ISBN-10:3638926621UPC:9783638926621Book Category:Nature, ScienceBook Subcategory:Ecology, Life SciencesBook Topic:EcologySize:8.27 x 5.83 x 0.41 inchesWeight:0.236Product ID:SCSEGX0X51
Examensarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Biologie - Ökologie, Note: 1,0, Justus-Liebig-Universität Gie en, Sprache: Deutsch, Abstract: Bis in die 70er Jahre hinein gehörte der Feldhamster zu den am häufigsten vorkommenden Kleinsäugern Deutschlands. Gebietsweise kam es sogar zu Massenvermehrungen (Hessisches Ministerium für Umwelt 2004). Doch intensive Bewirtschaftung der Ackerflächen, das Töten der Tiere durch Landwirte und Pelzhändler und die aktive Jagd des Feldhamsters durch eigens ausgesandte Hamsterfänger (Abbildung 1.1) haben den Bestand in Deutschland merklich zurückgehen lassen. Mittlerweile ist der Bestand so stark gefährdet, dass sich der Feldhamster auf der roten Liste der gefährdeten Arten wiederfindet (Hessisches Ministerium für Umwelt, ländlichen Raum und Verbraucherschutz 1996, BUND für Umwelt- und Naturschutz Deutschland 2007a). Heute findet sich der Feldhamster oft in den Schlagzeilen wieder und ist regelrecht zu einem Politikum geworden. Besonders bei Bau- und Stra enprojekten geraten die verschiedenen Interessensgruppen oftmals aneinander. Ein Beispiel hierfür lieferte die Landtagswahl 2005 in Nordrhein-Westfalen. Hier wurde der Feldhamster im Wahlkampf als "Jobkiller" bezeichnet, da durch den Schutz des Tieres der Bau eines Braunkohlekraftwerkes unterbunden wurde (BfN 2005). Ein weiteres Beispiel für eine ähnliche Diskussion findet sich rund um den Bau eines gro en Kraftwerkes der Firma RWE im Spätherbst 2004 (Chilla 2006). Es ist jedoch ein gutes Zeichen dass der bedrohte Nager mittlerweile einen anderen Stellenwert einnimmt als noch in den 70er Jahren. Doch auch schon weit vor den 70er Jahren war der Feldhamster oftmals in der Presse als Schädling bezeichnet worden. Bereits Anfang des letzten Jahrhunderts (1901 und 1905) erschienen Flugblätter, welche Richtlinien zur Bekämpfung des Hamsters enthielten (Stubbe et al 1998). Initiativen zum Schutz und gezielte Projekte zur Erhaltung der Art haben den stark rückläufigen Bestand der Art in Deu
Languages:GermanPublisher:Grin VerlagISBN-13:9783638926621ISBN-10:3638926621UPC:9783638926621Book Category:Nature, ScienceBook Subcategory:Ecology, Life SciencesBook Topic:EcologySize:8.27 x 5.83 x 0.41 inchesWeight:0.236Product ID:SCSEGX0X51
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