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Paradies Amerika

Paradies Amerika - Paperback

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Availability:In StockContributor:Egon Erwin Kisch, Lewis W. Hine, Berenice AbbottTheme:Chronological Period/20th CenturyPublish date:12/8/2021Pages:322
Languages:GermanPublisher:BerlinicaISBN-13:9783960260486ISBN-10:3960260482UPC:9783960260486Book Category:Travel, History, Social ScienceBook Subcategory:United StatesBook Topic:20th CenturySize:9.00 x 6.00 x 0.72 inchesWeight:0.472Product ID:SC83YTHM5Z

Paradies Amerika ist eine Reportagensammlung von einer Reise, die Egon Erwin Kisch 1928/29 durch die Vereinigten Staaten unternommen hat, von New York bis Kalifornien; durch ein Land der Armen und Entrechteten, der Immigranten, der Afro-Amerikaner, der Hafenarbeiter, Kohleschlepper und Wolkenkratzerbauer, der Siedler und Sünder. Er besucht die Docks, die Gefängnisse und die Friedhöfe von New York, und auch die Banken der Wall Street. Er zeigt uns Schlachthöfe von Chicago, die Flie bänder von Ford in Detroit, das Kapitol in Washington und das Theater, wo Lincoln erschossen wurde. Er spielt Gott am Hollywood Boulevard, fühlt mit den Stars und Sternchen, trifft den Autor Upton Sinclair und besucht Charlie Chaplin beim Drehen. Mit Kisch erleben wird den Wahlkampf zwischen Herbert Hoover und Al Smith, eine Bootsfahrt durch den Panama Kanal, und Sutters Farm in Sacramento, wo der Goldrausch begann. Kisch zeichnet ein detailreiches und humoristisches Bild der USA, nur wenige Monate vor der Gro en Depression, von dem sich vieles im heutigen Amerika wiederfindet. Ein unterhaltendes Werk für jeden, der sich für amerikanische Geschichte interessiert.


Languages:GermanPublisher:BerlinicaISBN-13:9783960260486ISBN-10:3960260482UPC:9783960260486Book Category:Travel, History, Social ScienceBook Subcategory:United StatesBook Topic:20th CenturySize:9.00 x 6.00 x 0.72 inchesWeight:0.472Product ID:SC83YTHM5Z
Hine, Lewis W.: - Lewis W. Hine war einer der bekanntesten sozialkritischen Fotografen seiner Zeit; seinen Fotos ist es zu verdanken, dass in den USA Gesetze gegen Kinderarbeit beschlossen wurden. Hine wurde 1874 in Oshkosh, Wisconsin geboren, zog zum Studium nach New York City und wurde dort Lehrer. Mit seinen Schülern fotografierte er Immigranten in Ellis Island. Im Auftrag des National Child Labor Committee fotografierte (und befragte) er Kinder, die in Fabriken und auf Feldern arbeiteten, die jüngsten davon drei und vier. Oft wurde er dabei von Sicherheitskräften der Fabriken bedroht. 1929 fotografierte er den Bau des Empire State Building, an einem Kran hängend in dreihundert Metern Höhe, sowie Stahlarbeiter in Pennsylvania und Bauern in Tennessee, letzteres im Auftrag des Roten Kreuzes. Insgesamt reiste er 20 000 Kilometer durch das Land. Zuletzt verarmte er, da mit der Depression die Aufträge ausblieben. Hine starb 1940 in New York.Kisch, Egon Erwin: - "Egon Erwin Kisch, 1885 in eine deutsch-jüdische Familie in Prag geboren, firmierte als der "rasender Reporter"; er sah sich selber als Schriftsteller und Weltbürger. Während seiner Militärzeit in Wien wurde er zum Kommunisten. Seine journalistische Karriere begann 1913 in Prag. Im Ersten Weltkrieg wurde er schwer verwundet; danach arbeitete er in Berlin für die Rote Fahne und eine tschechische Zeitung. Er unternahm viele Reisen - Griechenland, Italien, Russland, China und in die USA. Nach der Machtergreifung der Nazis ging er erst nach Australien, dann nach Paris, New York und schließlich Mexiko. Nach dem Krieg kehrte er nach Prag zurück, wo er 1948 starb. Er hat mehr als 30 Bücher veröffentlicht."Abbott, Berenice: - Berenice Abbott, 1898 in Springfield, Ohio, geboren, war eine Pionierin der Fotografie, berühmt durch ihre ikonografischen New York-Bilder. Nach dem Ersten Weltkrieg zog sie nach Manhattan und dann nach Paris, wo sie Assistentin des dadaistischen Künstlers Man Rai wurde. Sie studierte in Paris und Berlin und stellte Fotos von prominenten Literaten wie Jean Cocteau, James Joyce und André Kertész in einer Pariser Galerie aus. 1929 ging die engagierte Urbanistin nach New York zurück, wo sie zahlreiche berühmte Gebäude aufnahm, viele davon heute abgerissen. 1935 wurde sie vom "Federal Art Project" engagiert und stellte im Museum of the City of New York aus, und später bei der Smithsonian Institution in Massachusetts und im Museum of Modern Art. Sie wohnte mit ihrer Lebensgefährtin Eliza-beth McCausland in Greenwich Village. Nach deren Tod und einer Lungenoperation siedelte sie nach Maine um. Sie starb 1991 in Maine.
Publisher: Berlinica

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