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Metaphysica Ludens: Das Spiel ALS Phänomenologische Grundfigur Im Denken Martin Heideggers

Metaphysica Ludens: Das Spiel ALS Phänomenologische Grundfigur Im Denken Martin Heideggers - Hardcover

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Availability:In StockContributor:Martina RoesnerSeries:PhaenomenologicaTheme:Chronological Period/ModernPublish date:5/31/2003Pages:330
Languages:GermanPublisher:SpringerISBN-13:9781402012341ISBN-10:1402012349UPC:9781402012341Book Category:PhilosophyBook Subcategory:History & Surveys, Movements, MetaphysicsBook Topic:Modern, PhenomenologySize:9.20 x 7.16 x 0.94 inchesWeight:0.686Product ID:SCZ62BKTAS
Die Frage nach dem möglichen oder schon eingetretenen Ende metaphysischen Denkens ist eines der bedeutsamsten Leitmotive der Philosophie des 20. Jahrhunderts. Insbesondere der denkerische Ansatz Martin Heideggers scheint mit seiner radikalen Kritik der gesamten abendländischen Philosophie einen definitiven Schlu strich unter die Metaphysik setzen zu wollen, die sich - von Aristoteles bis Husserl - in ihrer Eigenschaft als "Erste Philosophie" immer in der einen oder anderen Weise als Versuch einer Letztbegründung des Denkens und der Wirklichkeit verstanden hat. Dementsprechend wird Heidegger oft als Ahnherr einer "nachmetaphysischen" oder "postmodernen" Philosophie in Anspruch genommen, die dem Ideal der begründenden Rationalität zugunsten eines "besinnlichen", spielerisch-anarchischen oder dionysisch-gewaltsamen Denkens abgeschworen hat.
Das vorliegende Buch versucht, die Frage nach Ort und Bedeutung des Spiels in Heideggers Denken in neuer Weise zu stellen. Im Gegensatz zu bisherigen Interpretationsansätzen wird der Ursprung des Spielmotivs bereits in Heideggers Frühdenken aufgewiesen und vor dem Hintergrund seiner phänomenologischen Voraussetzungen entfaltet. Davon ausgehend, erscheint das "seinsgeschichtliche" Denken des mittleren Heidegger als ein Versuch, die Metaphysik gerade nicht abzusto en, sondern sie in das Spiel der geschichtlichen Erscheinungsformen von Sein und Denken mit hineinzunehmen. Beim späten Heidegger ist das Spiel dann vor allem von seiner musikalischen, klanglichen Bedeutungskomponente her verstanden, in der die der Metaphysik eigene Dominanz des Visuellen implizit überwunden wird, ohne dabei die "Grund-sätze der Metaphysik als solche zu negieren.
Heideggers "Überwindung der Metaphysik" im Zeichen des Spiels erweist sich somit als das genaue Gegenteil einer programmatischen These oder gar einer ein für allemal feststehenden Doktrin; stellt sie doch den einmaliger Versuch dar, im Bewu tsein der unaufhebbarenBedeutung der abendländischen philosophischen Tradition dem Denken einen neuen Spielraum der Freiheit zu eröffnen.
Languages:GermanPublisher:SpringerISBN-13:9781402012341ISBN-10:1402012349UPC:9781402012341Book Category:PhilosophyBook Subcategory:History & Surveys, Movements, MetaphysicsBook Topic:Modern, PhenomenologySize:9.20 x 7.16 x 0.94 inchesWeight:0.686Product ID:SCZ62BKTAS
Publisher: Springer

Edition

2003 Edition

Contributor(s)

Martina Roesner

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