
Im Fahrwasser regionaler Hansestaedte: Dithmarschen in den Konfliktfeldern des westlichen Ostseeraums (1500-1559) - Hardcover
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Die Geschichte Dithmarschens in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts bietet sich wie kaum ein anderes Beispiel für eine Verknüpfung von Regionalgeschichte und Hansegeschichte an: Von 1468 bis 1558 arbeitete die dithmarsische Landesführung im Schatten der von den dänischen Königen respektive Herzögen von Schleswig und Holstein ausgehenden Bedrohungen mit Lübeck, dem 'Haupt' der Hanse, bündnispolitisch zusammen. Ihren Höhepunkt erreichte diese Kooperation im Rahmen der Absetzung Christians II. und während der Grafenfehde. Diese langjährige Partnerschaft wurde mitunter um die Hansestädte Hamburg und Lüneburg erweitert, sodass sie als eine wichtige Komponente des Beziehungsgeflechts auf der Kimbrischen Halbinsel am Übergang von Mittelalter zur Frühen Neuzeit verstanden werden muss.
Stefan Brenner studierte Geschichte und Philosophie sowie Klassische Archäologie und Altorientalistik an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Er ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Abteilung für Regionalgeschichte mit Schwerpunkt zur Geschichte SchleswigHolsteins in Mittelalter und Früher Neuzeit an der Christian-Albrechts-Universität.
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